Industriekanone
Ablagerungen in Kesselanlagen sind ein bedeutender Kostenfaktor. Bei der Verbrennung entstehen nicht gewollte, den Wirkungsgrad und die Verfügbarkeit beschränkende Verbrennungsrückstände als störende Ablagerungen, an Heizflächen, Kesselwänden, Brennerdüsen, Erhitzerpaketen usw. Diese Ablagerungen führen zu erheblichen Minderleistungen von Heizflächen, Rauchgaszügen oder zu einer Ueberlastung der Entaschungseinrichtungen bis hin zum störungsbedingtem Stillstand. Die Betreiber betroffener Anlagen sind häufig gezwungen, die störenden Ablagerungen in unterschiedlichen zeitlichen Intervallen in akuten Fällen auch umgehend zu entfernen.
Die Lösung: Reinigung unter laufendem Betrieb
Die oft installierten, automatisch gesteuerten Reinigungssysteme sind technisch in ihrer Wirkung begrenzt. Eine manuell geführte, am Problempunkt gezielt einsetzbare Technik ist hier wirkungsvoller. Bei Einsatz der Industriekanone werden Anbackungen in Verbrennungs- oder Reaktionsräumen durch den Aufprall von wassergefüllten Kunststoffkugeln (oder von Kugeln mit Sand- bzw Metallschrotfüllungen) entfernt. Durch die beim Aufprall freiwerdende Energie wird ein sofortiges Zerteilen, Lösen und somit das Abfallen der Ablagerungen bewirkt.
Für andere Anwendungsbereiche ist auch die Verwendung von Munition mit Aufschlagzünder möglich, zum Beispiel
• in Kesselanlagen
• in Zementwerken
• in Schüttgutlagern, Kohle- und Mischbunkern
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